21 zu 9 im Meetingraum: Wann ein breites Bildformat sinnvoll ist

Breite Bildformate können hybride Meetings übersichtlicher machen. Auf einer 21 zu 9 Bildfläche lassen sich zugeschaltete Personen und geteilte Inhalte nebeneinander darstellen, ohne dass beides auf kleine Bereiche reduziert werden muss.
Das Format allein verbessert jedoch noch kein Meeting. Plattform, Raum, Auflösung und Inhalte müssen darauf abgestimmt sein.
Mehr Fläche für Zusammenarbeit
Ein breites Display bietet zusätzlichen horizontalen Raum. Dieser kann für Videoteilnehmende, Präsentationen, Chat oder weitere Informationen genutzt werden. Besonders in grösseren Sitzungszimmern kann eine zusammenhängende Bildfläche ruhiger wirken als mehrere einzelne Displays.
Ob die Fläche tatsächlich sinnvoll genutzt wird, hängt von der eingesetzten Videokonferenzplattform und deren aktueller Darstellung ab. Oberflächen und Funktionen verändern sich durch Updates. Eine Planung sollte deshalb nicht auf einem einzelnen Softwarelayout beruhen.

Raum und Inhalte entscheiden
Für Tabellen, Projektpläne oder vergleichende Darstellungen kann zusätzliche Breite hilfreich sein. Klassische Präsentationen im Format 16 zu 9 nutzen hingegen oft nur einen Teil der verfügbaren Fläche. Auch die Sichtbarkeit vom entferntesten Platz und die Position der Kamera müssen geprüft werden.
Bei sehr breiten Bildflächen besteht die Gefahr, dass Personen den Kopf häufig bewegen müssen oder Randbereiche aus bestimmten Sitzpositionen schlecht erkennbar sind. Sitzordnung und Betrachtungsdistanz sind deshalb ebenso wichtig wie die Diagonale.
Eine breite Fläche oder zwei Displays
Zwei Displays bieten eine klare Trennung zwischen Personen und Inhalten und lassen sich mit vielen Raumsystemen einfach betreiben. Eine breite, durchgehende Fläche kann architektonisch ruhiger wirken und flexiblere Layouts ermöglichen. Welche Variante passt, ergibt sich aus Nutzung, Plattform und Raumgestaltung.
FAQ
Unterstützt Microsoft Teams das Format 21 zu 9?
Teams Rooms bietet Darstellungen für breite Frontflächen. Welche Layouts und Funktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Raumtyp, System, Softwarestand und der Konfiguration ab.
Eignet sich 21 zu 9 für normale Präsentationen?
Ja, aber klassische Inhalte im Format 16 zu 9 füllen die Breite nicht automatisch. Die zusätzliche Fläche sollte bewusst für ergänzende Inhalte oder Teilnehmende genutzt werden.
Ist ein breites Display besser als zwei Bildschirme?
Nicht grundsätzlich. Zwei Displays sind oft flexibel und klar strukturiert. Eine zusammenhängende Fläche kann gestalterische und funktionale Vorteile bieten. Der konkrete Anwendungsfall entscheidet.
Bildfläche passend zur Zusammenarbeit planen
Im CEC Boardroom in Münchenstein zeigt MMAVE, wie sich Personen und Inhalte in hybriden Sitzungen sinnvoll darstellen lassen. Bringen Sie Ihre typischen Anwendungen mit und beurteilen Sie die Wirkung im Raum.
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